Sommer – Sonne – Sonnenbrand?!

Zu viel Sonne führt zu Sonnenbrand. Warum ist das eigentlich so?

Sonnenlicht enthält UV-A und UV-B Strahlung. Diese ist sehr energiereich und führt  zu Verbrennungen 1.-2. Grades – dem Sonnenbrand.

Und was passiert bei einem Sonnenbrand?

Durch die energiereiche Strahlung kommt es zu einer Schädigung der Epidermiszellen.  Vermittelt durch freigesetzte Stoffe, sogenannte Mediatoren, entsteht eine Entzündung der Lederhaut. Folge der Entzündung ist eine Gefäßerweiterung, Rotfärbung, verstärkte Durchblutung (Rotfärbung), und Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe (Blasen).

Die Symptome erreichen ihren Höhepunkt nach ca. 12-24h, nach ca. 1 Woche heilt der Sonnenbrand meist folgenlos wieder ab.

Was kann ich gegen Sonnenbrand tun?

Folgende Faktoren verstärken die UV-Strahlung:

  • Höhe: je höher am Berg ich mich befinde, desto stärker ist die Strahlung (die Atmosphäre ist dünner und filtert weniger die UV-Strahlung)
  • Keine Bewölkung: auch hier wird die UV-Strahlung weniger ausgefiltert
  • Sonnenstand bzw. Nähe zum Äquator: je senkrechter bzw. höher die Sonne steht, desto stärker ist die Strahlung. Also: im Sommer und am Äquator ist die Gefahr am größten
  • Reflexion: UV-Strahlung streut sehr stark, auf Wasser oder Schnee wird mehr Strahlung reflektiert, mein Sonnenbrandrisiko steigt. Übrigens: auch Schatten bietet daher keinen 100%igen Schutz!

Fazit: in der Mittagszeit nicht lange in der Sonne aufhalten, oder in den Bergen und am Wasser stärker auf Schutz achten, hilft auf jeden Fall schon mal viel.

Also ganz konkret – was kann ich sonst noch tun, um mich zu schützen?

  • Die gute alte Sonnencreme: das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt mindestens Lichtschutzfaktor 30, besser 50. Wichtig ist dabei: ausreichend dick eincremen, also ca. 30-50ml!
  • Langärmelige UV-Schutzkleidung und Sonnenhut tragen
  • Und natürlich: sich über den UV-Index informieren (zB Deutscher Wetterdienst), die voraussichtliche Dauer der möglichen Sonnenexposition messen (UV-Check des Bundesverbands der Dermatologen), oder die UV-Schildkröte verwenden.

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